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Entwicklungswerkzeuge

EUROS Cross-Entwicklungsumgebung:

  • Werkzeuge, die eine komfortable und effiziente Erstellung von Embedded-Anwendungen ermöglichen 

EUROStrace

Beim Debuggen einer Anwendung ist es oftmals wünschenswert, den zeitlichen Programmablauf visualisieren zu können. In der Entwicklungsphase ist eine solche graphische Darstellung eine praktische Hilfe für die Fehlersuche. So lässt sich einfach erkennen, wann welche Ressourcen und Systemaufrufe von EUROS benutzt wurden. Dieses Leistungsmerkmal war bisher bei der Entwicklung mit EUROS Emulatoren vorbehalten, die jedoch mit hohen Anschaffungskosten verbunden sind.

Eine viel günstigere Alternative ist die Verwendung von EUROStrace. Dabei handelt es sich um eine EUROScope Komponente, die den zeitlichen Ablauf einer EUROS-Applikation graphisch darstellt. Für diesen Zweck existiert eine spezielle instrumentalisierte Version von EUROS, mit der die Applikation erzeugt wird. Nach Abschluss der Entwicklung kann die Anwendung ohne weitere Änderung wieder mit der nichtinstrumentalisierten EUROS-Version gebunden werden.

Funktionsweise

An verschiedenen Stellen in EUROS sind spezielle Anweisungen vorhanden, die beim Durchlaufen den aktuellen Zeitpunkt und verschiedene Parameter in einer Tabelle registrieren.

Die EUROS Version mit Trace-Support kann z.B. folgende Ereignisse aufzeichnen:

  • Systemaufrufe des Prozessmanagers
  • Taskwechsel
  • Interrupts
  • Benutzer-Ereignisse

Sowohl von der Anwendung als auch vom Debugger kann nach Belieben konfiguriert werden, welche Ereignisse aufgezeichnet werden sollen. Die Ablaufgeschwindigkeit der Applikation wird durch den Tracing-Mechanismus geringfügig verringert, da für jedes Ereignis ein Eintrag in die interne Tracing-Tabelle erfolgt. Die Größe dieser Tabelle wird zu Beginn in der Applikation definiert und ist nur durch den verfügbaren Speicher beschränkt. Ein einzelner Tabelleneintrag belegt zwischen 14 Byte (16-Bit Architektur) und 18 Byte (32-Bit Architektur).Beim Anhalten der Applikation wird der Inhalt dieser Tabelle von EUROScope angefordert und anschließend aufbereitet.

Das Bild weiter oben auer Seite zeigt ein Diagramm mit dem Zeitverlauf sämtlicher aufge-zeichneter Ereignisse. Mit EUROStrace lassen sich leicht Fehler auffinden, die sich durch das zeitliche Verhalten der Applikation ergeben.

Solche Fehler sind häufig:

  • Verklemmungen,
    die sich beim Warten auf ein Betriebsmittel ergeben können.
  • Tasks mit hoher Priorität, Threads oder I/O-Operationen,
    die unerwartet viel Rechenzeit benötigen und damit andere Tasks zu häufig verdrängen.

Da die Zeitachse über eine sehr hohe Auflösung verfügt (die kleinste Einheit ist ein EUROS-Tick), können sehr genaue Zeitmessungen durchgeführt werden. So lässt sich beispielsweise leicht ermitteln, wieviel Zeit ein Thread benötigt hat um ein Interrupt-Ereignis abzuarbeiten.

 

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